WORDRAP:
ELEMENT: Holz
SYMBOLIK: Entgiften, loslassen, regenerieren, erneuern
JAHRESZEIT: Frühling
FARBE: grün
GESCHMACK: sauer
TAGESZEIT: 1-3 Uhr
Zwischen 1 und 3 Uhr nachts hat die Leber ihre höchste energetische Aktivität. Sie ist besonders gut durchblutet und baut die Giftbelastungen des Tages ab.
Funktion
Medizinisch: Größtes Stoffwechselorgan, Fettabbau, Entgiftung, Speicherung und Bereitstellung von Blut, Vitaminen und Spurenelementen, Bildung von Plasmaproteinen, Sexualhormonen und Gallenflüssigkeit
Symbolisch: Garantiert gleichmäßige Körperfunktionen, versorgt Organe mit ausreichend Qi, ermöglicht Kraft, Flexibilität, Aktivität und Kreativität
Mögliche Beschwerden & Symptome
Regelmäßige Wachphasen zwischen 1 und 3 Uhr können auf unterdrückte Wut oder Anspannung hinweisen. Mögliche körperliche und seelische Symptome:
Gereiztheit, Ungeduld, Bluthochdruck, Herzprobleme
Muskelverspannungen, Zucken, Kribbeln, Kopfweh, Schwindel
Bauchkrämpfe, Oberbauchdruck, Sehnenscheidenentzündungen, Tennisarm/-ellbogen, Bänderprobleme
Probleme der Geschlechtsorgane (Erektionsstörungen, Myome, Endometriose), Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis
Zähne: Probleme mit den „3er“-Zähnen (oben und unten, gelb) können auf Schwäche der Leber oder Gallenblase hinweisen.
Maßnahmen zur Stärkung der Leberenergie
Zur Unterstützung der Leber muss man nicht zwischen 1 und 3 Uhr nachts aufstehen. Du kannst auch die Hochphase des Partnerorgans Dünndarm zwischen 13-15 Uhr nutzen. Prüfe Auslöser wie Alkohol, Medikamente, Stress, Ärger oder Anspannung. Sorge für ENT-Spannung, indem du regelmäßig Pausen einlegst und Muskelverspannungen bewusst löst. Regelmäßige Bewegung wie Schwimmen, Joggen, Walken, Radfahren oder zügiges Gehen unterstützt die Leberenergie.
Ernährung bei Leber-Qi- oder Leber-Blut-Mangel
Bei Leber-Qi-Mangel sind Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Muskelschwäche oder Darmträgheit möglich. Vermeide Kaffee, schwarzen oder grünen Tee, stark kohlenhydratreiche, denaturalisierte oder kalte Nahrungsmittel. Bevorzuge warme, gekochte Speisen, Gemüse wie Karotten, Wurzelgemüse, Kohl, Kürbis, rote Rüben, Grünkern, Hafer, moderat Fleisch (Kalb, Rind, Huhn), Suppen mit chinesischer Angelikawurzel (Dang Gui), Goji-Beeren, rote Datteln, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte.
Bei Leber-Blut-Mangel sind Blutarmut, Eisenmangel, Schlafstörungen, Taubheitsgefühle mögliche Symptome. Zusätzlich zu den Empfehlungen für Leber-Qi-Mangel sollten scharfe Gewürze, kalte Speisen, Lammfleisch oder Schalentiere vermieden werden. Bevorzuge warme Speisen, Suppen, Eintöpfe, Kompotte, Getreide wie Dinkel oder Weizen, Congee, Spinat, Mangold, Datteln, Erdbeeren, Kirschen und Kresse.
Weitere unterstützende Maßnahmen sind Shiatsu-Behandlungen, Moxa, tonisierendes Schröpfen und Atemübungen.
Partnerorgan Dünndarm (13-15 Uhr): Energetische Ungleichgewichte im Dünndarmmeridian können ebenfalls Schlafstörungen verursachen. Prüfe, ob die Beschwerden auf dich zutreffen: Dünndarm
Hinweis: Die hier geteilten Informationen und Empfehlungen wurden sorgfältig geprüft. Dennoch übernehme ich keine Haftung für Schäden. Bei ernsthaften Beschwerden bitte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
[…] Partnerorgan: Leber (1-3 Uhr) – Es kann auch an einer energetischen Disharmonie des Leber-Meridians liegen, wenn du besonders zwischen 13-15 Uhr entweder übermäßig müde oder irgendwie aufgedreht bist, und bis zur Erschöpfung weiterarbeitest. (Nachzulesen hier: Leber) […]
[…] erschreckt wirst, hustest oder lachst. Männer haben Probleme mit der Prostata (hier auch Meridiane Leber und Niere beachten!). Beim Urinieren verspürst du ein Brennen. Du hast häufig kalte Füße und […]