WORDRAP:
ELEMENT: Erde
SYMBOLIK: Aufnehmen, Verarbeiten, Kommunikation, Konzentration, logisches Denken, grübeln, sich Sorgen.
JAHRESZEIT: Spätsommer und TCM Zwischenzeiten
FARBE: gelb
GESCHMACK: süß
TAGESZEIT: 7-9 Uhr
Zwischen 7 und 9 Uhr hat der Magen seine höchste energetische Aktivität. Stoffwechsel und Verdauung laufen jetzt auf Hochtouren. Während unsere geistige Leistungsfähigkeit in dieser Zeit eher gering ist, steigt gleichzeitig die Lust auf Nähe und Sexualität.
Funktion
Medizinisch gesehen ist der Magen ein Hohlmuskel, ausgekleidet mit einer Schleimhaut. Er vermengt die aufgenommene Nahrung mit Magensaft zu einem gut durchmischten Brei und transportiert diesen mithilfe von Muskelbewegungen weiter Richtung Darm.
Symbolisch steht der Magen in der TCM für das Aufnehmen und Verarbeiten von Energie, Informationen und Gefühlen – er ist eng mit Kommunikation, Bauchgefühl und geistiger Verdauung verbunden.
Mögliche Beschwerden bei Magen-Schwäche
Wenn der Magen aus der Balance gerät, zeigen sich körperliche und seelische Symptome. Häufig fehlt morgens der Appetit, stattdessen treten Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Völlegefühl, Aufstoßen oder Schluckauf auf. Auch Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und unangenehmer Mundgeruch trotz guter Mundhygiene können Anzeichen sein.
Seelisch fühlst du dich oft erschöpft, träge oder melancholisch. Zu viel „schwere Kost“ – ob in Form von Problemen, Sorgen oder medialer Reizüberflutung – belastet dich zusätzlich. Du grübelst viel, findest aber keine Lösungen, und unterdrückte Wut schlägt buchstäblich auf den Magen.
Frauen berichten zudem von Brust- und Unterleibsproblemen wie Ausfluss, Zysten oder Scheidenpilz. Auch Zahnprobleme, Zahnfleischbluten, Rhagaden oder Aphten sind typisch. Treten Beschwerden besonders an den 6ern und 7ern (dunkelblau im Bild) auf, kann das auf eine Schwäche von Magen oder Milz hinweisen.
Maßnahmen zur Stärkung des Magens
Nutze die Magenzeit am Morgen für ein entspanntes, warmes, gekochtes Frühstück. Achte dabei auch auf seelische Nahrung – ein gemeinsames Frühstück mit Partner oder Familie kann dich gestärkt in den Tag bringen. Genieße deine Mahlzeiten bewusst, nicht nebenbei. So merkst du, wann es genug ist und reduzierst gleichzeitig Stress. Wenn nötig, steh einfach 15–30 Minuten früher auf, um in Ruhe zu essen.
Überdenke auch deinen Medienkonsum. Schon am Morgen können Nachrichtenfluten wie „schwere Kost“ wirken und deinen inneren Frieden stören. Probiere bewusst einen „Medienfastentag“ und spüre, wie viel leichter du dich fühlst.
Unterdrückte Konflikte solltest du nicht länger „schlucken“. Sprich Dinge respektvoll an und suche Lösungen, die allen Beteiligten guttun – das entlastet nicht nur deinen Magen, sondern auch deine Seele.
Partnerorgan: Perikard (19–21 Uhr): 12 Stunden nach der Magenzeit ist das Perikard am aktivsten. Während viele Menschen zu dieser Zeit zu Abend essen, wäre es besser, Mahlzeiten etwas früher einzunehmen, um den Magen in seiner schwächsten Phase nicht unnötig zu belasten.
Hinweis: Die hier beschriebenen Informationen und Empfehlungen sind sorgfältig recherchiert, ersetzen jedoch keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bitte suche bei ernsthaften Beschwerden medizinische Hilfe auf.
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