WORDRAP:
ELEMENT: Feuer
SYMBOLIK: Lebensfreude, Ausruhen, auftanken, Kommunikation, Geselligkeit, sich öffnen
JAHRESZEIT: Sommer
FARBE: rot
GESCHMACK: bitter
TAGESZEIT: 11-13 Uhr
Zwischen 11 und 13 Uhr erreicht das Herz seine höchste energetische Aktivität. Meist fällt diese Zeit mit der Mittagspause zusammen. Wir entspannen, tauschen uns aus, plaudern mit Kollegen oder Freunden und tanken Energie für den Rest des Tages.
Funktion
Medizinisch ist das Herz das zentrale Pumporgan. Es versorgt den gesamten Körper mit Blut, wodurch alle Organe Nährstoffe erhalten.
Symbolisch steht das Herz für Herzlichkeit, Herzblut, Herzensfeuer und Herzensflamme. Es symbolisiert Freundschaft, Liebe, Zuneigung und Selbstlosigkeit. Das Herz ist nicht berechnend, sondern öffnet sich für andere.
Mögliche Beschwerden und Symptome
Wenn das Herz aus dem Gleichgewicht gerät, fühlst du dich müde, lustlos und erschöpft, besonders zur Mittagszeit. Du ziehst dich von Gesellschaft zurück, wirst verschlossen, emotional kalt oder frustriert. Häufig treten Herzrasen, Unruhezustände, Achselschweiß oder kalte Hände auf. Konzentrationsschwächen, Vergesslichkeit und Schlafstörungen zwischen 23 und 1 Uhr können ebenfalls Anzeichen für ein Ungleichgewicht des Herzmeridians sein.
Zähne: Probleme mit den 8ern (Weisheitszähnen, lila im Bild) oben oder unten können ebenfalls auf eine Schwäche des Herzmeridians oder des Dünndarms hinweisen.
Maßnahmen:
Gönne dir bewusst gemeinsame Mahlzeiten mit Kollegen, Freunden oder Familie. Suche wieder den Kontakt zu anderen Menschen und erinnere dich daran, dass du einzigartig bist. Deine Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und Zuneigung sind wichtig für dein Umfeld.
Die TCM-Ernährungsexpertin Anna Reschreiter empfiehlt, das Herz durch eine ausgewogene Ernährung und Lebensweise zu unterstützen. Das Herz regiert Blut, Blutgefäße, Bewusstsein und den Schweiß. Um Körper und Geist im Einklang zu halten, sollte das Herz ruhig und gut durchblutet sein. Emotionen wie Ungeduld, Hektik, Launenhaftigkeit oder Grausamkeit belasten das Herz.
Langjährige falsche Ernährungsgewohnheiten, zu viel Süßes, Kaltes, Milchprodukte, Fettes, Gebratenes, Fertigprodukte, Käse oder Kombinationen aus tierischem Eiweiß und Alkohol können Schleimansammlungen fördern, das Herz schwächen und Müdigkeit, Lustlosigkeit, Verdauungsstörungen oder chronische Depressionen hervorrufen.
Partnerorgan Gallenblase (23-1 Uhr): Energetische Disharmonien der Gallenblase können ebenfalls zu Mittagsmüdigkeit und Erschöpfung führen. Mehr dazu hier: Gallenblase)
HINWEIS: Die hier geteilten Informationen und Empfehlungen habe ich mit bestem Wissen und Gewissen geprüft. Dennoch übernehme ich keinerlei Haftung für Schäden irgendeiner Art, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der hier beschriebenen Übungen und Tipps ergeben. Bitte nimm im Zweifelsfall oder bei ernsthaften Beschwerden immer ärztliche Hilfe in Anspruch!
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